Von Dürre und Wassermangel, aber auch von Starkregenereignissen ist in letzter Zeit häufig in den Nachrichten zu hören oder in der Presse zu lesen. Aber wie sehr betrifft es uns als Ebersbergerinnen und Ebersberger? Wie steht es eigentlich um den Ebersberger Grundwasserspiegel? Kommt die Kläranlage auch mit starken Regenfällen zurecht? Sind innerstädtische Zisternen sinnvoll? Müssen wir wirklich das kostbare Trinkwasser für die Klospülung benutzen?
Diese und andere Fragen klärt Bürgermeister Ulrich Proske am 5. Oktober 2022 um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.
Die Agendagruppe Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie lädt zu dieser kostenfreien Veranstaltung ein und freut sich auf eine rege Diskussion.
Eine Sitzplatzreservierung ist unter veranstaltung@agenda21-ebersberg.de oder über die Abfall- und Umweltberatung im Rathaus unter 08092/8255-51 möglich, aber nicht zwingend erforderlich.
Dieses Jahr sollen in mehreren Gebieten an vier aufeinander folgenden Samstagen die beliebten Hof- und Gartenflohmärkte stattfinden.
Am 1. Oktober im Nordosten, am 8. Oktober im Südosten, am 15. Oktober im Nordwesten und am 22. Oktober 2022 im Südwesten von Ebersberg. Jeweils von 10 bis 15 Uhr.
Alle, die mitmachen möchten, sind herzlich dazu eingeladen.
Dafür müssen folgende Regeln eingehalten werden: Es darf nur auf Privatgrund (Erlaubnis bei Vermieter einholen wird empfohlen!) verkauft werden; das Verkaufen auf öffentlichen Straßen, Gehwegen oder Plätzen ist nicht erlaubt. Nur Privatpersonen, kein kommerzieller Verkauf.
Jede:r Teilnehmer:in handelt vollständig auf eigene Haftung und Verantwortung: Keinerlei Versicherungsschutz durch die Organisator:innen.
Wer mit seinem Stand auf der Karte verzeichnet sein möchte, schreibt dazu bitte eine E-Mail mit der Adresse an veranstaltung@agenda21-ebersberg.de. Die Daten werden nur für das Eintragen der Adresse auf der Karte verwendet.
Es wäre toll, wenn ihr bei der Werbung für die Hof- und Gartenflohmärkte unterstützen könntet, z.B. in der Nachbarschaft und in den Sozialen Medien, denn viel Werbung zieht auch viele Käufer:innen an. Die Plakate und Bilder von dieser Webseite dürfen dazu gerne verwendet werden.
Im Hochsommer trocknen Pfützen und andere kleine Wasserstellen schnell aus. Vögel und Insekten sind haben an heißen Tagen aber ebenso einen erhöhten Wasserbedarf. Hier können alle schnell und einfach helfen: ein Topf-Untersetzer, ein ausrangierter Teller oder Auflaufform mit Wasser füllen und fertig ist die Vogeltränke.
Es gilt nur weniges zu beachten: Das Gefäß sollte maximal 10 Zentimeter tief sein. Die Vogeltränke sollte täglich mit frischem Wasser gefüllt und regelmäßig gereinigt werden, weil sich ansonsten im stehenden, warmen Wasser schnell Krankheitskeime ausbreiten. Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Vogeltränke möglichst rundherum frei zugänglich ist, so dass Vögel sehen können, falls sich Katzen oder andere Räuber anschleichen. Alternativ kann die Tränke auf einem Standbein erhöht aufgestellt oder aufgehängt werden.
Einfach und effektiv
Von Vogeltränken profitieren auch Insekten. Auch sie sind auf eine regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen. Damit Bienen, Schwebefliege und Co. Im Wasser aber nicht ertrinken, sollten Steine, Zweige oder etwas Moos hineingelegt werden, auf das sich die Nützlinge retten können.
Wer mehr machten möchte kann zusätzlich eine Stelle mit Sand im Garten schaffen oder eine mit Sand gefüllte Schale aufstellen. Viele Vögel nehmen auch gerne ein Sandbad, um ihr Gefieder zu pflegen. Mehr Tipps dazu gibt es auch beim Landesbund für Vogelschutz (LBV).
Wasserstellen im Garten helfen Vögel und Insekten. Bilder: pixabay
Der Landkreis startet durch: Vom 26. Juni bis zum 16. Juli zählt wieder jeder Kilometer, denn es ist STADTRADELN-Zeit. Dabei ist es egal, ob es die Strecke zur Arbeit, zum Einkauf oder während des Wochenendausflugs ist. Möglichst viele Strecken klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen und das Auto daheim stehen zu lassen – das ist das Ziel des dreiwöchigen STADTRADELNs im Landkreis Ebersberg.
1.877 Menschen aus der Region nahmen im Jahr 2021 daran teil und erradelten zusammen 389.367 Kilometer. Satte 57 Tonnen CO₂ konnten dadurch vermieden werden. Und im Jahr 2022? Da kann das Ergebnis doch bestimmt locker übertroffen werden!
In die Pedale, fertig, los – und knipsen: Die Energieagentur Ebersberg-München, die das STADTRADELN im Landkreis Ebersberg betreut, sucht in diesem Jahr wieder das schönste Radl-Foto. Und weil zu viele Regeln nur die Kreativität einschränken, lautet das Motto in diesem Jahr „Freiheit auf zwei Rädern“. Egal wo geknipst, egal wann geschossen – die einzige Regel in diesem Jahr: Das Foto muss auf einer Fahrradtour entstanden sein!
Am Muttertags-Wochenende vom 7. und 8. Mai 2022 findet die Wildblumen-Tauschbörse der Agendagruppen Natur und Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie statt.
Im Stadtgarten am Yssingeaux-Brunnen werden wieder mehrere Hundert Wildblumen-Pflänzchen zum Tausch angeboten. Jeweils von 10 bis ca. 12 Uhr stehen Agendagruppen-Mitglieder zum Gespräch bereit und beraten zu den Pflanzen und ihren Bedürfnissen.
Wildblumen – bunt & pflegeleicht
Bereits im zeitigen Frühjahr überzeugen Wildblumen mit einer Farbenpracht, die ihresgleichen sucht: Sonnenblumengelbe Winterlinge strecken bereits im Januar Ihre Blüten raus. Es folgen Schneeglöckchen, Märzenbecher, zartbunte Krokusse, dunkelviolette Veilchen und hellgelbe Schlüsselblumen. Das Lungenkraut wechselt sogar seine Farbe von rosa zu blau. Welche wilde Schönheiten hat Ihr Garten zu bieten? Möchten Sie die Vielfalt im Garten erweitern oder haben Sie überschüssige Lieblinge zu verschenken?
Geben & Nehmen
Im Rahmen der Tauschbörse können insektenfreundliche Pflanzen kostenfrei mitgenommen werden, so sollen mehr heimische Wildpflanzen die Gärten und/oder Balkone in Ebersberg wachsen und für die Bienen und Insekten eine Lebensgrundlage bieten. Interessierte können also dort Pflanzen mitnehmen und auch welche dort vorbeizubringen. Die angebotenen Pflänzchen stammen aus Ebersberger Privatgärten und werden zum einfacheren Mitnehmen in Töpfchen umgesetzt. Die Agendagruppen-Mitglieder freuen sich darauf, mehr naturbegeisterte Ebersberger*innen vor Ort kennenzulernen.
Jede Wildblumen-Blüte zählt für die Artenvielfalt
Alle Ebersbergerinnen und Ebersberger können in den eigenen Gärten oder auf den Balkonen selbst aktiv werden- ganz egal wie groß oder klein diese sind. Achten Sie bei der Auswahl der Pflanzen möglichst bewusst darauf, heimische Arten zu pflanzen. Nur diese bieten Insekten und anderen Tieren Nahrung. Bei über 10.000 heimischen Arten ist bestimmt für jeden Standort das Passende dabei.
Umfrage zu Vorlieben der Ebersbergerinnen und Ebersberger
Um mehr über die Vorlieben und Wünsche der Ebersberger Bürgerinnen und Bürger zu erfahren, startet die Agendagruppen eine Umfrage zum Thema Natur und Aufenthaltsqualität in der Stadt Ebersberg. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahmen über diesem Link hier.
Ausstellung in der Bücherei
Die Stadtbücherei stellt im Vorfeld der Wildblumen-Tauschbörse Bücher zu Gestaltung von naturnahen Gärten aus. Es ist eine Auswahl an Büchern zum Ausleihen vorhanden, in denen konkrete Hilfestellungen gegeben werden, um der heimischen Natur zu helfen und die Artenvielfalt zu fördern.
Die Agendagruppe Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie lädt ein zu einem Vortrag mit Diskussion zum Thema Nachhaltiger Konsum/Lebensmittelverschwendung:
Am Montag, 20.6.2022 um 19.30 Uhr in Ebersberg, Rathaussaal.
Fast zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll. Dr. Lisa Rütgers, Klimaschutzmanagerin des Landkreises, zeigt auf, wie es dazu kommt und vor allem, wie diese große Ressourcen vernichtende Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden kann und was jede Konsumentin und jeder Konsument zur Lebensmitttelrettung beitragen kann.
Mit den steigenden Temperaturen werden auch die Balkonkästen und Blumentöpfe neu bestückt. Geranien, Petunien und Begonien sollen ein buntes Blütenmeer vor dem Fenster zaubern. Das erfreut den Menschen, für nektarsuchende Insekten sind diese Pflanzen aber komplett wertlos.
Mit ein paar Maßnahmen können Balkonkästen und Blumentöpfe aber hochwertigen Lebensraum für Insekten bieten und einen positiven Beitrag zu Artenvielfalt und Biodiversität leisten. Bei mehr als 4.000 einheimischen Pflanzenarten ist bestimmt für jeden etwas Passendes dabei.
Schnelle Erfolge und mehr Artenvielfalt erzielen Sie mit den richtigen Wildpflanzen am richtigen Standort.
Einfaches Pflanzsubstrat
Als Pflanzsubstrat ist dabei herkömmliche Blumenerde nicht geeignet. Die heimischen Sorten sind in der Regel mit deutlich weniger gedüngter Erde zufrieden. Bewährt haben sich Mischungen aus sandigem Lehm, (Spiel-)Sand und samenfreien Kompost mit Ziegelbruch, oder Blähton. Praktischer in der Handhabung sind fertige gemischte „intensive Dachgartensubstrate“.
Heimische Pflanzenvielfalt nutzen
Besonders geeignete Arten sind gute Pollen- und Nektarspender-Pflanzen bspw.: Polster-Glockenblume, gewöhnlicher Natternkopf, Karthäuser-Nelke, Johannis-Kraut, Ehrenpreis, Flockenblume, verschiedene Malven, Färberkamille, Hornklee, Heilziest, deutscher Alant.
Wer mag stellt eine heimische Iris und Blutweiderich in einen Wassertopf und erfreut sich an einem kleinen Mini-Wassertümpel. Kräuter, wie Schnittlauch, Lavendel, Thymian, Basilikum, Kerbel, Salbei usw., die auch blühen dürfen, erfreuen den Menschen mit Optik, Geruch und Geschmack und auch Insekten laben sich an den Blüten.
Die heimische Artenvielfalt bietet hier für jeden Geschmack etwas: für schattige Nordbalkone ebenso wie für den heißen Südseite. Je mehr verschiedene Arten Sie verwenden, desto zahlreicher werden sich Insekten und Vögel einstellen.
Ein so angepflanzter artenreicher Mini-Garten hilft vor allem Wildbienen und anderen nektarsuchenden Insekten wie Schmetterlingen und Nachfaltern. Das ermöglicht die Beobachtung von Insekten auf kleinsten Raum, direkt von zu Hause aus.
Genießen statt schwitzen
Darüber hinaus hat er ganz praktische Vorteile für den Menschen: Die Pflanzen sind in der Regel äußerst robust, pflegeleicht und winterfest. So muss nicht jährlich neu bepflanzt werden. Diese Pflanzen brauchen auch deutlich weniger Gießwasser und gedüngt werden muss frühestens im zweiten oder dritten Jahr ein bisschen. Probieren Sie es aus und pflanzen Sie so, dass Menschen und auch die Natur davon profitieren.
Am Samstag, den 26. März 2022 um 20.30 Uhr, schalten Menschen, Städte und Unternehmen auf der ganzen Welt für 60 Minuten das Licht aus. Eine Abstimmung per Lichtschalter für den Erhalt unseres lebendigen Planeten. Das ist die Earth Hour. Und Ebersberg ist dabei.
Gemeinsam mit den Agenda 21 Gruppen der Stadt und mit dem WWF Deutschland wollen auch wir ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz und die Zukunft unseres Planeten setzen. Für 60 Minuten schalten wir daher die Lichter an diesen Gebäuden aus: Rathaus, Kirchturm St. Sebastian und Aussichtsturm.
Die Agenda 21 Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie informiert ab 14 Uhr am Platz der Ehrenamtlichen in Ebersberg über die abends stattfindende Earth Hour und gibt Ideen für einen gelungenen Familienabend ohne Licht.
Weitere Infos zur Earth Hour, der weltweit größten Aktion für Klima- und Umweltschutz, gibt es unter: www.wwf.de/earth-hour.
Weg vom Gas und Öl – So geht die Heizungsmodernisierung
Mehr als die Hälfte der Eberberger Bürger*innen haben eine Gasheizung und würden gerne Geld und Emissionen sparen. Der einfachste Tipp: Die Zimmertemperatur 1 Grad runter – das spart 6 Prozent Energie. Wenn aber eine technische Lösung her muss, dann braucht es gute Informationen für so eine langfristige Entscheidung.
Die lokale Agendagruppe Konsummuster, Gesundheit, Lebensstil und Energie der Stadt Ebersberg lädt zu einem Vortrag und Gesprächsaustausch ein, am Mittwoch, 27. April 2022 um 19.30 Uhr, im Sitzungsaal des Rathauses. Referentin ist Larissa Auzinger von C.A.R.M.E.N. e.V. Bayern (www.carmen-ev.de).
Ab 2026 ist der Einbau von reinen Ölheizungen verboten. Gleichzeitig gibt es beim Austausch bestehender Ölheizungen gegen eine umweltfreundliche Heizungsanlage Zuschüsse von bis zu 55 Prozent von der Bundesregierung. Das ist nur eine Maßnahme, die in den kommenden Jahren den Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern auflösen und die Emissionen des Gebäudebestands deutlich reduzieren soll.
Doch auf welches zukunftsfähige Heizsystem sollen Hausbesitzer*innen setzen? Wie lassen sich neue Heizungen mit einem evtl. altem Gebäudebestand kombinieren? Mit welchen Maßnahmen kann schnell Energie gespart werden? Welche Alternativen gibt es zu Gas- oder Ölheizungen, die nicht nur das Klima belasten, sondern durch die steigenden Preise auch zunehmend den eigenen Geldbeutel?
Diese Fragen stehen beim Vortrag im Mittelpunkt. Sie erhalten einen Überblick zu alternativen Heiztechnologien wie der Wärmepumpe oder der Pelletheizung, es werden aber auch hybride Heizsysteme beleuchtet. Denn eine Kombination mit Solarthermie oder einer PV-Anlage mit eigenem Strom vom Dach bringt in vielen Fällen Vorteile mit sich. Darüber hinaus wird aufgezeigt, worauf Sie bei der Planung achten müssen und welche Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden können.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Der Vortrag ist kostenfrei. Eine Platzreservierung ist per E-Mail an Bettina.Friedrichs@agenda21-ebersberg.de möglich. Bis zum Platz besteht Maskenpflicht.