Bio, fair, regional einkaufen im Discounter/Supermarkt – wie gut geht das in Ebersberg?

Der tägliche Einkauf von Lebensmitteln muss bei vielen von uns nebenbei und möglichst zeitsparend erledigt werden. Gerne würde man öfter im Hofladen einkaufen und faire Tierhaltung fördern, aber im Alltag bleibt oft zu wenig Zeit.

Deshalb hat die Agendagruppe Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie der Stadt Ebersberg für die lokalen Supermärkte und Discounter in Ebersberg mit folgender Fragestellung unter die Lupe genommen:

  • Welche Biolabel/Biosiegel werden angeboten? Was sagen diese aus?
  • Wie steht es mit dem Angebot an regional erzeugten Lebensmitteln? Idealerweise regional + bio?
  • Welche fair gehandelten Produkte stehen zur Verfügung und wie sind die verschiedenen Labels zu beurteilen?
  • Wie steht es mit Fleisch, das von artgerecht gehaltenen Tieren stammt?

Zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse laden wir Sie herzlich ein:

Am Mittwoch, den 27.10.2021
um 19:30 Uhr
im Rathaus Ebersberg, großer Sitzungssaal.

Der Eintritt ist frei.

Zweiter Ebersberger Hof- und Gartenflohmarkt

Am Samstag, dem 25.9.2021 findet im nördlichen Stadtgebiet von Ebersberg (nördlich der Münchener Straße, nördlich des Bahnhofs, Friedenseiche und Eggerfeld) von 10 bis 15 Uhr der zweite Ebersberger Hof- und Gartenflohmarkt statt. Alle die mitmachen möchten, sind herzlich dazu eingeladen.

Dafür müssen folgende Regeln eingehalten werden:
Es darf nur auf Privatgrund (Erlaubnis bei Vermieter einholen wird empfohlen!) verkauft werden; das Verkaufen auf öffentlichen Straßen, Gehwegen oder Plätzen ist nicht erlaubt. Nur Privatpersonen, kein kommerzieller Verkauf.

Jede:r Teilnehmer:in handelt vollständig auf eigene Haftung und Verantwortung: Keinerlei Versicherungsschutz durch die Organisator:innen.

Besondere Coronaregeln müssen eingehalten werden

Tipps zum Gelingen von Hof- und Gartenflohmärkten

Kennzeichnung des Standes

Wer mit seinem Stand auf der Karte verzeichnet sein möchte, schreibt dazu bitte eine E-Mail mit der Adresse an bettina.friedrichs@agenda21-ebersberg.de. Die Daten werden nur für das Eintragen der Adresse auf der Karte verwendet.

Es wäre toll, wenn ihr bei der Werbung für den Hof- und Gartenflohmarkt unterstützen könntet, z.B. in den Sozialen Medien. Wer ein Plakat am Gartenzaun aufhängen möchte, darf sich gerne an uns werden, wir bringen dann eins vorbei.

Euer Agenda 21-Team

Der Herbst kommt – und damit das Laub

Viel Lärm und gefährlich für Mensch & Tier

Wer würde sich freiwillig einen Presslufthammer in den Garten holen – wohl kaum jemand. Bei Laubsaugern oder -bläsern schaut es anders aus, obwohl die Geräte mindestens genauso laut sind. Ein Schallpegel von rund 100 Dezibel ist nicht nur störend, sondern sogar schädigend. Ab einem Lärmpegel von 85 Dezibel kann es bei Dauerbelastungen zu Hörschäden kommen.

Gesundheitsgefahr für Menschen

Viele dieser Geräte werden mit einem Verbrennungsmotor betrieben, der viel Lärm verursacht und mit Abgasen für schlechte Luft sorgt. Ein weiterer negativer Aspekt ist, dass auch die Anwendenden gefährdet sind. Die massiven Luftbewegungen wirbeln neben Blättern auch Mikroben, Pilzsporen, Unrat und Bakterien aus Tierkot auf und auch Feinstaub, Rußpartikel aus dem Straßenverkehr. Mehrere Untersuchungen haben die Mehrbelastung im Vergleich zu Rechen und Besen belegt. Diese aufgewirbelten Giftstoffe werden dann von Anwendenden oder Umstehenden eingeatmet und können gesundheitsschädlich sein. Selbst das Umweltbundesamt rät in der Zwischenzeit vom Einsatz der Geräte ab.

Tödlich für Tiere – schädlich für die Natur

Dramatisch sind auch die Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Würmer, Käfer, Insekten und auch Kleinsäuger schätzen Laubhaufen sehr als Versteck und Nahrungsmitteldepot. Vögel und Kleinsäuger wiederum suchen in den Laubschichten nach Insekten oder Samen. Für den Boden ist die Laubschicht ein natürlicher Frostschutz und Dünger. Laubbläser und ‑sauger zerstören diese Lebensräume. Laubsauger zerhäckseln Laub und darin lebende Kleinstlebewesen im wahrsten Sinne des Wortes.

Einfache Lösung zur Freude von Natur & Nachbarn

Die Lösung aller Probleme ist so einfach wie alt und obendrein unschlagbar günstig: Der gute alte Garten-Rechen bzw. ein Besen erledigen die Arbeit geräuscharm und abgasfrei. Die körperliche Bewegung ist gesundheitsfördernd – im Gegensatz zum Einatmen von Abgasen und Feinstaub. Mit einer Harke kann auch nasses und schweres Laub bewegt werden. Das Laub kann bedenkenlos im Garten liegenbleiben, wer die Rasenflächen freihalten möchte, sollte das Laub idealerweise unter einer Hecke verteilen oder in einer Ecke als Haufen zusammengetragen. Nur Gehwege müssen geräumt werden, damit niemand ausrutscht. Mit Rechen und Besen kann also auf einfache und günstige Weise etwas für die Artenvielfalt getan werden. Das freut auch die Nachbarschaft.

Kleidertauschbörse am 11. September 2021

Jeder kennt die guten Stücke im Kleiderschrank, die man selbst nicht mehr trägt, weil sie nicht mehr dem Geschmack entsprechen oder nicht passen. Zum Wegwerfen zu schade, der Verkauf ist zu aufwändig. Warum also nicht tauschen. Bringen Sie bis zu 15 Stücke mit und bedienen Sie sich an den Schätzen der anderen Teilnehmer/innen. Die Kleidungsstücke müssen zwingend gewaschen und in einwandfreiem Zustand sein.
Auch wer selbst nichts mitbringt, darf gerne „einkaufen“.
Der Kleidertausch findet mit den entsprechenden und aktuellen Coronaregelungen statt.

Samstag, 11. September 2021, von 10 bis 13 Uhr im Katholischen Pfarrheim Ebersberg, Baldestraße 18.

Eine Kooperation der Ebersberger Agenda 21 und KBW Ebersberg.
https://www.kbw-ebersberg.de/veranstaltung-33640

Tipps zum Gelingen von Hof- und Gartenflohmärkten

  • Bei Gärten bietet sich ein Verkauf am Gartenzaun an. Bei niedrigen Zäunen kann man auf seinem Privatgrund parallel die Tische platzieren und die Besucher bummeln auf dem Gehsteig mit Blick über den Zaun daran vorbei.
  • Markiert Eure Stände mit bunten Fahnen/Plakaten usw.
  • Meidet Wühltische und vermindert Produktkontakt.
  • Markiert Abstände auf dem Boden, z.B. mit Kreide.
  • Bitte reguliert den Zulauf am Eingang oder im Hof mit einer Organisationsperson.
  • Im Falle mehrerer Zugänge zum Garten/Hof „baut“ eine Einbahnbetrieb mit Wegweisern.
  • Zu unserer aller Gesundheit empfehlen wir die Corona-Warn-App der Bundesregierung.
  • Habt genug Wechselgeld und auch ein paar Tüten/Taschen zur Hand.
  • Handeln macht Spaß!
  • Vermeidet Müll.
  • Lächelt unter Euren Masken: für eine gelingende Nachbarschaft und einen nachhaltigen Konsum.

Coronaregeln für Hof- und Gartenflohmarkt

  • Aufhängen eines gut sichtbaren Schilds an jedem Stand, mit dem ihr auf die verpflichtenden Coronaregeln hinweist (pdf-Download):
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu jeder Zeit
    (ausgenommen sind Familien / eigenständiger Hausstand).
  • Mund-Nasenschutz-Pflicht für alle über Sechsjährigen im Hof/Garten, auch für die Kund:innen.
  • Den Anweisungen der Ordnungsperson / Verkäufer:innen ist Folge zu leisten (auf dem Privatgrund gilt das Hausrecht der Teilnehmer:innen).
  • Regelmäßige Benutzung von Desinfektionsmittel, vor allem auch an Gegenständen die von Kunden berührt aber nicht gekauft werden.
  • Kontaktlose Übergabe bei Bezahlung via Geld-Schale.
  • Bei offensichtlichen Erkältungssymptomen oder Kontakt mit Covid19-Infizierten innerhalb der letzten 2 Wochen ist eine Teilnahme ausgeschlossen – sowohl als Verkäufer:in als auch als Kund:in.
  • Bitte bringt unsere aller Gesundheit zuliebe Geduld mit, wenn ihr vor Höfen / Gärten warten müsst und haltet auch hier den Mindestabstand ein.
  • Die Teilnehmer:innen sind dazu angehalten, ihr Hausrecht zu nutzen, wenn Besucher:innen die Regeln nicht einhalten sollten und diese vom Privatgrund zu verweisen.

Termine für Agenda-Planungstreffen

Die Treffen unsere Agendagruppe finden immer am 2. Mittwoch des Monats um 19 Uhr statt, vorerst alle online, per Video-Konferenz. Der Zugangscode wird Interessierten von kurt.scholz@agenda21-ebersberg.de zugeschickt.

Die Agendagruppe ist eine offene Gruppierung, ohne weitere Verpflichtungen. Alle, die zu den Themenblöcken der langen Agenda-Bezeichnung (Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie) etwas beitragen möchten, unterstützen wollen oder selbst Mitwirkende suchen, um ein bestimmtes Thema mit Gleichgesinnten voranzubringen, dürfen sich gerne mit einbringen.

Stadtradeln Team Agenda21 Ebersberg

Ab dem 27. Juni 2021 heißt es wieder:  Egal ob es der tägliche Weg zur Arbeit oder zur Schule, die gemütliche Spazierfahrt knapp über die Landkreisgrenze hinaus oder gar die Radreise quer durch Bayern ist: jeder Kilometer, der vom 27. Juni bis zum 17. Juli 2021 mit dem Rad gefahren wird, zählt.

Wir als Agendagruppe sind dieses Jahr mit einem eigenen Team beim Stadtradeln dabei. Gerne können sich noch weitere Interessierte unserem Team anschließen und mit uns gemeinsam Kilometer sammeln.

https://www.stadtradeln.de/ebersberg

Global denken, lokal handeln

Die Lokalen Agenda 21-Gruppen stehen seit jeher unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“. So natürlich auch die Ebersberger Agendagruppe Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie. Und unter diesem Motto versuchen wir, das große Ganze im Auge zu behalten und dann auf die Bedürfnisse und Besonderheiten unserer schönen Stadt Ebersberg mit ihren vielfältigen und unterschiedlichen Menschen herunterzubrechen. Informieren über die wichtigen Themen Energieerzeugung, Umweltschutz und Einfluss unseres Konsumverhaltens auf den globalen CO2-Ausstoß liegen uns dabei sehr am Herzen. Durch Aufklärung und Diskussionen entstehen neue Impulse, durch Reflexion des eigenen Handelns können Veränderungen angestoßen werden. Manchmal für einen alleine, manchmal beeinflussen wir damit aber auch die kommunale Politik in ihren Entscheidungen. So führt jeder kleine Schritt den wir machen zu einer besseren Welt, ganz im Sinne der Agenda 21 und den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen.

Folgende Themen haben wir in unserer Agendagruppe gerade in Arbeit:

– Erfassung und Information über die hier im Landkreis verwendeten Biolabel

– Einkaufsführer Biolabel im Landkreis

– Müllsammelaktionen/-patenschaften

– Kippenfreies Ebersberg

– Regenerative Energieerzeugung

– Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks