Steuerungsgruppe setzt sich für Fairtrade-Zertifizierung der Stadt Ebersberg ein

Eine diverse Gruppe von Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft traf sich heute zu einem wegweisenden Schritt für Ebersberg: die Initiative zur Fairtrade-Zertifizierung der Stadt.

Die Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen der Grund- und Mittelschulen, der Realschule, des Katholischen Bildungswerks (KBW), der Kirche, der Agendagruppe 21 sowie Vertreterinnen aus der Stadtverwaltung und dem Ebersberger Handel, setzte sich zum Ziel, Ebersberg zur “Fairtrade Town” zu machen.

In einem konstruktiven Austausch wurden erste Schritte und Strategien diskutiert, um sicherzustellen, dass die Grundsätze des fairen Handels in Ebersberg umgesetzt werden. Dies umfasst die Förderung von fair gehandelten Produkten in Schulen, Kirchen und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bedeutung des fairen Handels.

“Die Fairtrade-Zertifizierung ist nicht nur ein Siegel, sondern ein Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit”, betont ein Sprecher der Steuerungsgruppe. “Wir sind fest entschlossen, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Ebersberg eine Vorreiterrolle im fairen Handel einnimmt und damit einen positiven Beitrag zur globalen Gemeinschaft leistet.”

Die Steuerungsgruppe plant, in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Fairtrade-Zertifizierung von Ebersberg voranzutreiben und die Beteiligung der Gemeinschaft zu fördern. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an diesem Prozess zu beteiligen und die Bewegung für fairen Handel in Ebersberg zu unterstützen.

Für weitere Informationen oder bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte an die Agendagruppe.

Gründung Ebersberger Klima-Bündnis

„Gemeinsam können wir mehr bewegen“ betonten die Sprecher*innen verschiedener an Klima- und Umweltschutz interessierter Initiativen und Gruppen beim Gründungstreffen des „Ebersberger Klima-Bündnis“ im Ebersberger Rathaus.

Auf Initiative vom Förderkreis für das Museum Wald und Umwelt und der Agenda 21 Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie hatten zuvor bereits erste Gespräche am Runden Tisch zum Austausch von Ideen zur Stärkung des Klimaschutzes vor Ort stattgefunden, die nun zur Gründung des überparteilichen Klima-Bündnisses geführt haben.

Unter den teilnehmenden Mitgliedern sind der Förderkreis für das Museum Wald und Umwelt, die Agenda 21 Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie, Health for Future, der Seniorenbeirat, die Agenda 21 Natur, die Kreisgruppe Ebersberg des BUND-Naturschutz, das Hitzeaktionsbündnis, der Verschönerungsverein, die Gemeinwohlökonomie und die Eigenheimer Grafing-Ebersberg. Weitere interessierte Gruppen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen!

Das neu entstandene Bündnis eint das Ziel, Aktivitäten für effektiven und umfassenden Klimaschutz in Ebersberg zu bündeln und umzusetzen. Eine erste gemeinsame Aktion ist der am 5. Juni deutschlandweit stattfindende Hitzeaktionstag, an dem sich das Ebersberger Klima-Bündnis am Marienplatz vorstellen wird. Neben Informationen zum drängenden Thema „Hitze“ sind „Klimawanderungen“ rund um das Museum Wald und Natur, die Vorstellung des Projektes „Trinken in der Stadt“ und weitere Aktionen geplant.