Tag der Erde 22.4.2021

Der Tag der Erde steht im Jahr 2021 in Deutschland unter dem Motto

Jeder Bissen zählt
Schütze was du isst – schütze unsere Erde
Lebe bewusst und nachhaltig
Bio, Regional, Fair

Die Agendagruppen der Stadt Ebersberg haben die Themen Konsummuster, Lebensstil, Gesundheit und Energie und Natur. Da ist klar, dass wir das Motto des Tags der Erde voll und ganz unterstützen.

Mit unseren Aktionen versuchen wir das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Schutzes unserer Erde zu schärfen und möglichst jeden Tag zum Tag der Erde zu machen.

Global denken, lokal handeln ist seit jeher unser Motto.

Die Zukunft sichern für nachfolgende Generationen

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Dazu haben wir Landkreisbürger von Ende April bis zum 16. Mai die Möglichkeit – mit einem einfachen Kreuz – nachhaltig die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Die Wahlunterlagen des Bürgerentscheids bezüglich der 5 geplanten Windräder im Forst erhalten Sie per Post. Wenn Sie “JA” ankreuzen, dann senden Sie ein wichtiges Signal an die Politik, die Energiewende aktiv anzukurbeln.

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Wir alle haben erkannt, dass wir nicht weiter mit der Natur so umgehen können. Mit den regenerativ erzeugten Energien haben wir nun erprobte und leistungsstarke Technologien, welche die Natur schonen und trotzdem genug Energie erzeugen.

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Mit allen uns zum heutigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden vielseitigen Möglichkeiten, wie Windkraft, Photovoltaik auf jedem geeigneten Dach, Solarthermie, Biogas aus Abfall, Wasserkraft und Speichertechnik – verknüpft mit digitaler Steuerung – werden wir das schaffen!. Zusätzlich wirken die persönlichen Bestrebungen eines Jeden mit, individuell Energie einzusparen.

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Entscheidend ist es, den Gemeinden / dem Landkreis und den lokalen Firmen die Planung bürgernah durchführen zu lassen. Es muss verhindert werden, dass vor Ort fremde gewinnorientierte Investoren bzw. Großkonzerne die Durchführung einseitig an sich binden und uns wieder in eine Energieabhängigkeit führen!

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Wenn Sie noch Zweifel haben, ob sie ihr Kreuz für “JA” oder “NEIN” bezüglich künftiger Windkraft setzen, empfehle ich Ihnen einen kleinen Ausflug.

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Über Grafing gelangen Sie nach Alxing, von dort sehen Sie schon das Windrad in Hamberg. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, an der kleinen Kapelle – die von den Windraderbauern grundlegend saniert wurde – eine Rast einzulegen.

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Der Spruch über der Eingangstüre des Windrades lädt zum Überlegen ein.

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Er lautet: “Wir können den Wind nicht ändern, aber unsere Richtung”.

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Denken Sie daran, dass die hier erzeugte Energie unmittelbar und auf kurzen Wegen den Landkreisbewohnern geliefert wird. Der hieraus erzielte Gelderlös bleibt im Landkreis bei den regionalen Betreibern des Windrades und fließt nicht außer Landes. Für diese erzeugte Energie müssen wir kein Gas aus Russland beziehen, kein Öl in Arabien kaufen, kein Fracking-Gas aus der USA abnehmen und keine Bodenzerstörung durch Kohleabbau betreiben. Damit können wir unsere wirtschaftliche und politische Energie-Unabhängigkeit zurückholen.

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Setzen wir mit unserer Abstimmung “JA” ein unmißverständliches Zeichen an die Politik und gehen wir gemeinsam diesen Weg in die regenerative Energiegewinnung.

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Die Agendagruppe Konsummuster, Gesundheit, Lebensstil und Energie engagiert sich für eine erfolgreiche Bürgerzustimmung für die 5 Windräder im Forst.

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MüllFreiTag #MüllFreiTagEbersberg

Wer durchs Stadtgebiet oder darüber hinaus spazieren geht, entdeckt leider immer wieder Müll und Kippen am Wegesrand. Durch Witterungseinflüsse zerreibt sich der Plastikmüll weiter zu Mikroplastik, welches von Bodenlebewesen wie z. B. Regenwürmern gefressen und durch deren Ausscheidungen tiefer in den Boden gebracht wird. Stoffwechsel, Fortpflanzung und Wachstum von Bodenorganismen und anderen Tieren kann durch die im Plastik und Kippen enthaltenen Chemikalien geschädigt werden.

In Deutschland ist in die Natur gelangter Abfall einer der Hauptverursacher für Mikroplastik im Boden. Vor allem Städte und stadtnahe Siedlungsgebiete sind häufig besonders damit belastet.

Um dem Ganzen etwas entgegenzusetzen, gibt es in immer mehr Städten den MüllFreiTag:
Freiwillige heben auf ihren Spaziergängen Müll auf und entsorgen ihn ordnungsgemäß. So lässt sich ganz einfach nebenbei etwas für den Umweltschutz tun – und Vogelnester und Regenwurm-Mägen bleiben plastikfrei.

Die Agendagruppe „Konsummuster, Gesundheit, Lebensstil und Energie“ ruft dazu auf, diesem Vorbild zu folgen und möglichst jeden Tag zu einem MüllFreiTag zu machen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch ein Beitrag zum Schutz unserer Heimat. Gerade jetzt im Frühjahr lassen sich Müll und Kippen besonders gut finden.

Wer mag, darf gerne Fotos von den gesammelten Objekten unter dem Hashtag #MüllFreiTagEbersberg in den Sozialen Medien posten oder sie der Agenda­gruppe zur Veröffentlichung auf dieser Webseite zuschicken.